Residency 8 - Frühjahr 2025

Marta Popivoda & Ana Vujanovic

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Ana Vujanović ist Kulturarbeiterin in den Bereichen der darstellenden Künste und der Kultur: Forscherin, Autorin, Dramaturgin, Dozentin. Ihr Fokus liegt auf der Verbindung von kritischer Theorie und zeitgenössischer Kunst sowie auf der Erforschung feministischer Erzählweisen, Ökofeminismus, Arbeitsbedingungen und Widerstand gegen den Faschismus. Sie hat zahlreiche Artikel und mehrere Bücher veröffentlicht, zuletzt ‘Toward a Transindividual Self: A study in social dramaturgy’ mit Bojana Cvejić (Berlin, 2022). Sie lehrte an verschiedenen Universitäten und war Gastprofessorin an der HZT, Universität der Künste Berlin, sowie am Performance Studies Department der Universität Hamburg. Seit 2016 ist sie Teammitglied und Mentorin am SNDO – School for New Dance Development, Universität der Künste Amsterdam. Als Dramaturgin und Autorin ist sie an Kunstwerken im Bereich Theater, Tanz sowie Video/Film beteiligt, zuletzt am Dokumentarfilm ‘Landscapes of Resistance’ (2021) und am Kurzfilm ‘Slet 1988’ (2025), Regie: M. Popivoda.

Marta Popivoda ist Filmemacherin, Künstlerin und Forscherin. Zentrale Themen ihrer Arbeit sind die Spannungen zwischen Erinnerung, Geschichte und Ideologie sowie die Beziehungen zwischen kollektiven und individuellen Körpern. Popivoda nähert sich diesen Fragen aus einer feministischen und queeren Perspektive. In ihren jüngsten Arbeiten nutzt sie Landschaftsdramaturgie, feministische Erzählweisen und Prinzipien radikaler Langsamkeit, um Szenen antifaschistischer und öko-feministischer Erinnerung zu entwickeln. Ihre Arbeiten wurden weltweit im Kino- und Kunstkontext präsentiert, unter anderem bei der Berlinale, Locarno, IFFR, NYFF, IDFA, Visions du Réel, im MoMA New York, in der Tate Modern London, im MAXXI Rom, bei der Manifesta Biennale und der Berlin Biennale, und in Medien wie The Guardian, Sight & Sound, Screen, Artforum und e-flux besprochen. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen für ihre Filme und Kunstwerke, darunter den renommierten Berlin Art Prize für Bildende Kunst an der Akademie der Künste Berlin. Sie lehrt Film an der Universität der Künste Amsterdam und ist Mitglied der European Film Academy. 2024–25 war sie Stipendiatin des Berlin Artistic Research Programme.