Residency 6 - Frühjahr 2024
Susanne Bürner, Annette Kelm, Alexandra Leykauf & Ines Kaag

Alexandra Leykauf lebt und arbeitet in Berlin. In den vergangenen Jahren realisierte sie zahlreiche Einzelausstellungen, darunter „Prospect“, Camera Austria, Graz (2024); „What We Do in the Shadow“ (mit Dominik Styk), GAK–Gesellschaft für Aktuelle Kunst, Bremen (2022); „Animus“, Kunstverein Springhornhof, Neuenkirchen (2022); „Window Shopping“ (mit Eva Berendes), Kunstverein Siegen (2021); sowie „Both Sides Now“, Villa du Parc/Centre d’art contemporain, Annemasse (2020).
Darüber hinaus war sie an Gruppenausstellungen beteiligt, u. a. „Artocène“, Musée Alpin, Chamonix Mont-Blanc (2023); La Friche la Belle de Mai, Marseille (2022); Galerie Bo Bjerggaard, Kopenhagen (2019); Künstlerhaus Dortmund (2019).
Ihre Werke sind unter anderem in den Sammlungen des Piers Arts Centre, Orkney (UK), des Centre Pompidou (FR), des Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris (FR) sowie der Royal Dutch KPN Collection (NL) vertreten.
Alexandra Leykauf studierte an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg (1996–2002), an der Gerrit Rietveld Academie (1998–2002) sowie an der Rijksakademie van Beeldende Kunsten (2003–2004) in Amsterdam.
Susanne Bürners künstlerische Arbeit beschäftigt sich mit dem Körper und dem umgebenden architektonischen oder natürlichen Raum, meist in Form des fotografischen Bildes. Die Werke spielen mit Wahrheit und Illusion, Präsenz und Abwesenheit, mit Verweisen auf den off-frame, den Raum außerhalb des Bildes. Film und Fotografie eignen sich dazu in besonderem Maße, da sie nach wie vor als Beweismittel angesehen werden. In ihren textbasierten Plakaten bewegt sich Bürner zwischen intimen Emotionen und dem öffentlichen Raum.
Ihre Arbeiten spielen mit verschiedenen Perspektiven und werfen Fragen zu den Wahrnehmungs- und Sozialsystemen auf, in denen wir uns befinden. Sie erweitert den Rahmen unserer Wahrnehmung weg von einer hierarchischen Sichtweise, hin zu marginalisierten Emotionen, Lebewesen und Dingen, die alternative Möglichkeiten in sich bergen. Ihre Bilder vermitteln die Fragilität der menschlichen Identität und unsere komplexe Suche nach Orientierung.
Ines Kaag arbeitet seit 1997 im Duo unter dem Namen BLESS (gemeinsam gegründet mit Desiree Heiss) an zahlreichen transdisziplinären Projekten. BLESS bezeichnet Ihre Praxis als Situationsdesign, verbindet mit ihren Produkten Mode und Kunst, Design und Architektur, Business und soziale Praxis und ist darauf ausgerichtet, ein Gleichgewicht zwischen geistiger und körperlicher Beanspruchung zu kreieren. Basierend auf der Ambition, Objekte für den alltäglichen Gebrauch herzustellen, definiert BLESS ihre Praxis und Produkte auch als eine Art Lebenseinstellung – die auf der festen Überzeugung gründet, dass die Zukunft aktiv und eigenverantwortlich selbstgestaltet werden kann.
Für die Residency in Irland lebt und arbeitet Ines Kaag mit der Künstlerinnengruppe zu Titel und Thema „Sister Weather“.
Annette Kelm folgt
