Residency 4 - Frühjahr 2023
Yulia Carolin Kothe, Max Brück & Katerina Sidorova
„Da waren wir nun also, verloren in einem irischen Moor.“

Navigation auf vielschichtigem Terrain
Während ihres Aufenthalts in Irland erforschten die Künstler:innen Yulia Carolin Kothe, Katerina Sidorova und Max Brück unterschiedliche soziopolitische, mythologische und ökologische Aspekte des sumpfigen Moorgebiets „Wild Lands“ unweit von Glenkeen Garden. Vor Ort sammelten sie persönliche, historische wie mythische Geschichten über das Moor. In diesem Zusammenhang untersuchten sie den Herstellungsprozess sogenannter „Bog Butter“ — Moorbutter, die durch einen Fermentationsprozess entsteht, der durch das Versenken von Keramik- und Holzgefäßen in der sumpfigen Landschaft ausgelöst wird.
Basierend auf ihrer Forschung, kreierten Kothe, Sidorova und Brück skulpturale Objekte, die den traditionellen „Bog Butter“-Gefäßen nachempfunden wurden. Eingelassen in einer installativen (Moor-)Landschaft, ertönen die Aufnahmen der Erzählungen aus den gefäßartigen Skulpturen. Die verschiedenen Schichten, die im Moorland selbst sowie in dem Mensch-Moor-Verhältnis angelegt sind, übertragen die Künstler:innen in eine mehrstimmige, multimediale Struktur mit offenen Pfaden, die zur eigenen Erkundung einlädt.

How to navigate a bog, 2024

How to navigate a bog, 2024

How to navigate a bog, 2024

How to navigate a bog, 2024, Interaktive Installation mit Mehrkanalton. Bühnenelemente, Keramik, Holzfaser, Naturfaser, Lautsprecher, Kopfhörer, Karte, 14 qm, Foto: Jens Gerber


