Glenkeen Garden Residencies

Der Garten

„Ein Garten ist jeden Tag verändert, wie das Leben. Was heute da ist, ist morgen anders oder bereits wieder verschwunden. Dafür kommt das nächste. Das hat auch mit uns zu tun. Das eine ist vergangen, an anderer Stelle fängt etwas Neues an.“

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Ulrike Crespo

Ulrike Crespo gestaltete Glenkeen Garden zusammen mit ihrem Lebensgefährten Michael Satke und mit Hilfe lokaler englischen Aussteiger in einem freien, künstlerischen Prozess. Für die Anlage der großen Gräser- und Staudenwiese wurde der bekannte niederländische Gartendesigner Piet Oudolf eingeladen, der auch die New Yorker High Line entworfen hat. Neben den gestalteten Bereichen blieben Teile des Gartens wild, um der Natur ihren Raum zu belassen.

Der Garten war Inspirations- und Arbeitsort Crespos. Hier entstand unter anderem ihre Fotoserie „Unter der Haut des Wassers“. Doch Crespo hat nicht nur ihren eigenen künstlerischen Blick auf die Natur gerichtet, sondern auch immer wieder andere Fotograf:innen und Künstler:innen nach Glenkeen Garden eingeladen. So finden sich im Garten Skulpturen verschiedener Künstler:innen, darunter Peter Kogler, Gunter Damisch, David Nash und Laura Ford.

Ulrike Crespo Wunsch war es, dass Glenkeen Garden nach ihrem Tod ein Ort für Künstler:innen bleiben sollte. 2021, zwei Jahre nach ihrem Tod, ging er mit dem Start der „Glenkeen Garden Residencies – ArtNature/NatureArt“ in Erfüllung.

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Christiana Cheiranagnostaki - Konstanza Kapsali, „Glenkeen Garden“, 2023, all rights reserved

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Film: Sven Bastian