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Der OMSK Social Club ist ein gemeinschaftlich organisiertes und weit verzweigtes Kollektiv, dessen künstlerische Praxis zwischen zwei gelebten Welten entsteht: der Welt, wie wir sie kennen, und der Welt des Rollenspiels. Diese Welten verschmelzen miteinander und schaffen eine Kluft der Neugier, die sich in einer spezifischen immersiven Methodik niederschlägt, die sie 2017 unter dem Namen „Real Game Play: collective immersion and speculative worlding” geprägt haben. Aus diesen Live-Iterationen entstehen Medienrelikte wie Filme, Drehbücher und großformatige Installationen, die Zustände und Übergänge heraufbeschwören, die möglicherweise Fiktion oder eine noch nicht gelebte Realität sind.

Der OMSK Social Club hat in ganz Europa in verschiedenen Institutionen, Galerien, Theatern und Off-Locations ausgestellt, darunter im Martin-Gropius-Bau, im House of Electronic Kunst Basel, im HKW Berlin, im MUDAM Luxemburg, in La Casa Encendida Madrid und im Light Art Space Berlin. Er war Teil des CTM Festivals (2021), der 34. Ljubljana Biennale (2021), der 6. Athener Biennale (2018), dem Transmediale Festival (2019), The Influencers (2018) und dem Impakt Festival (2018). Im Jahr 2021 kuratierten er gemeinsam mit Larry Ossei-Mensah die 7. Athener Biennale.